| Beschreibung: |
Die Entstehung des Ghettos wird in die Mitte des 16. Jahrhunderts datiert. Historischen Quellen zufolge soll es in der Nacht mit Ketten verschlossen worden sein. Die meisten Häuser stehen nach Umbauten noch bis heute. Auch das Haus Nr. 44, in dem sich früher ein jüdisches rituelles Bad, die Mikwa, befand. Bis heute sind Reste der Anlage zum Erwärmen des Wassers erhalten. Im Zentrum des ehemaligen Ghettos, etwa 100 m südwestlich des Marktplatzes, stand die Synagoge. Sie war bis 1940 in Betrieb. Danach... mehr InformationenDie Entstehung des Ghettos wird in die Mitte des 16. Jahrhunderts datiert. Historischen Quellen zufolge soll es in der Nacht mit Ketten verschlossen worden sein. Die meisten Häuser stehen nach Umbauten noch bis heute. Auch das Haus Nr. 44, in dem sich früher ein jüdisches rituelles Bad, die Mikwa, befand. Bis heute sind Reste der Anlage zum Erwärmen des Wassers erhalten. Im Zentrum des ehemaligen Ghettos, etwa 100 m südwestlich des Marktplatzes, stand die Synagoge. Sie war bis 1940 in Betrieb. Danach diente sie als Lagerhaus und später als Trockenkammer für Rohleder. Wegen der Einwirkung der Desinfektionsmittel ist die hölzerne Inneneinrichtung, einschließlich des gemauerten Lesepults (Bima), eines der wenigen in Tschechien, erhalten geblieben. Im Gebäude sind ein großer Teil des Mobiliars, wertvolle Textilien, Fragmente alter Drucke und Handschriften erhalten. |