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Sázava- Pazifik – mit dem Zug an dem Sázava-Fluss vorbei

26.04.2012

Sázava-Pazifik – diese poetische Bezeichnung bekam die Eisenbahnstrecke 210 in Richtung Prag-Vršovice/Vrané nad Vltavou/Čerčany von Trampern bereits in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Und zwar mit Recht! Der Zug fährt durch den Canyon des Sázava-Flusses, wo auf Sie wunderschöne wilde Natur wartet. Sie werden sehen, wie Stromschnellen auf dem Sázava-Fluss rieseln, und wie an den Hängen des Tals kleine Tramperblockhütten in der romantischen Landschaft hocken. Wer die Atmosphäre des wilden Westens mag, kann sich darauf auf dieser Strecke erinnern.

Wie fang es an

Die Mit dem Aufbau der Strecke wurde in 1882 selbstverständlich für Industriezwecke begonnen. Sie führte aus dem Prager Stadtviertel Nusle nach Modřany und wurde von der Zuckerfabrik in Modřany genutzt. In 1905 wurde Strecke bis nach Jílové u Prahy verlängert, wo sie sich mit die Strecke aus Čerčany verknüpfte, die schon fertig war. Auf dieser Strecke testete František Křižík sogar den elektrischen Eisenbahnbetrieb. Die Züge fuhren mit Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde und Akkus wurden in Vršovice und Zbraslav geladen.
Als sich durch das Sázava-Tal eine der ersten Eisenbahnen in Böhmen ihre Bahn gebrochen hat, wurde sie auch von Touristen, vor allem Trampern entdeckt - die hiesige Natur erinnerte an die Landschaft des Wilden Westens aus den Romanen von Jack London. Deswegen haben sie den Zug Sázava-Pazifik und den Fluss Sázava Goldener Fluss genannt. 

Technische Parameter der Eisenbahnstrecke

Dieses ursprüngliche Bauwerk ist im hügeligen und felsigen Terrain entlang des ganzen Sázava-Tales entstanden. Auf der Strecke musste man fünfzehn Tunnele durchbrechen, die Täler wurden mit drei Stein- und Stahlbrücken überspannt. Die interessanteste von den Brücken ist die Brücke Žampach. Sie führt über das Koucour-Tal nicht weit von Jílové u Prahy. In 1899, als ihre sieben Bögen fertiggebaut waren, war sie die höchste Steineisenbahnbrücke in Böhmen. Sie ist  41,5 Meter lang und die Prager Nusle-Brücke ist nur um ein Meter höher.
Falls Sie gerade hier aussteigen, könne Sie eine kleine Wanderung nach Dolní Studená unternehmen. Dort können Sie den St.-Josef-Stollen besichtigen, wo 200 m der goldenthaltenden Bergwerkstrecken zugänglich sind. Sie stammen aus 13. oder 14. Jahrhundert, als sich in Jílové die königliche Münzwerkstätte befand.

Tramper überall , wo man hinschaut

Seit Betriebsanfang war die Strecke – Praha-Vršovice/Vrané nad Vltavou/Čerčany – von Ausflüglern beliebt. Tramper waren ihre Stammgäste. Jedes Wochenende war der Zug von ihnen wortwörtlich überschüttet. Reisende waren überall, auf Sitzen, in Gängen, in Toiletten, auf dem Dach und sie sind sogar von den Trittbrettern gehangen. Es war fast Pflicht jedes Prager Trampers am Wochenende mit dem Sázava-Pazifik ins Grüne aufzubrechen. Es gab mehrere Ausflugsmöglichkeiten. Sie konnten eine Aussichtsfahrt hin und zurück mit dem Bummelzug unternehmen. Man konnte ein Stück weiterfahren, austeigen – wo auch immer, und mit dem Rucksack auf dem Rücken sich zu Fuß in Richtung Prag begeben.

Eine der beliebtesten Strecken ist bis heute der Sázava-Pfad. Er führt an dem anderen Sázava-Ufer und man hat von hier aus eine wunderschöne Aussicht auf das ganze Tal.Hier sind in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts Tramperkolonien entstanden. Lagerplätze mit Blockhütten und Totem in der Mitte. Spuren dieser einzigartigen Erscheinung findet man überall an dem Sázava-Pfad. Heute ist zwar die verblasste Dekoration mit Indianerthematik etwas humorig, aber es ist ein Zeugnis jener Zeit. Erinnerung an die Zeiten, als die meisten Menschen ins Grüne nur mit dem Zug flüchten konnten, als in Kolonien mit den Namen Toronto, Bienental oder Arizona am Lagerfeuer seine Lieder über den Wilden Westen der Trampinggründer Bob Hurikán gesungen hat.

Eine andere Variante, wie man diesen Ausflug genießen kann: man konnte in den Zug mit dem Kanu einsteigen und nach Týnec nad Sázavou fahren, hier sich in den Kanu setzen und nach Prag auf dem Fluss zurückkommen. Das ist allerdings auch heute möglich, nur sie brauchen das Kanu nicht mitzuschleppen. In Týnec kann man das Kanu mieten und unter der Pikovický-Brücke zurückgeben. Heute ist es eine der beliebtesten und meist romantischen Wassersportstrecken in der Republik.

Was ist auf der Strecke noch zu sehen

Heute braucht man keine Angst vor Menschenmengen zu haben. Es besteht kein großes Interesse mehr am Tramping, aber Poetik dieser Strecke hat sich nicht verändert. In den Bummelzug können Sie in Prager Vršovice, Braník, oder Modřany einsteigen. Der Zug bringt Sie über Vrané nad Vltavou nach Čerčany.

Interessant ist auch Besichtigung des Städtchens Jílové u Prahy. Die Station des Sázava-Pazifiks ist zwar zwei Kilometer vom Zentrum entfernt und man muss schön bergauf laufen, aber das Städtchen ist eines Besuches wert. Die Stadt ist am Anfang des 13. Jahrhunderts entstanden und die Entstehung ist eng mit dem hiesigen Bergbau und Förderung von goldhaltigen Erzen verbunden. Hundert Jahre später wurde Jílové zur Kammerstadt befördert.

Ihre größte Blütezeit war unter Karl IV. Er errichtet in Jílové eine Münzwerkstätte, weil Gold schon in 11 Stollen gefördert wird. Leider unter Regierung seines Sohnes Václav IV. beginnt der Ruhm der Stadt zu verfallen. Sie ist mehrmals ausgebrannt, die Minen wurden überflutet und die Arbeit darin hat aufgehört. Im 19. Jahrhundert hat sich die Stadt um neuen Aufstieg bemüht, aber vergebens. Eine Erinnerung an den verblassten Ruhm ist das Goldgräbermuseum in Dům Mince (Haus der Münze), wo auch eine Dauerausstellung von Tramping untergebracht ist. Falls Sie beschließen aus  Čerčany bis nach Světlá nad Sázavou zu fahren, können Sie die Burg Český Šternberk besuchen, die eine der meist besuchten Burgen ist. Diese Burg hat in  1242 Zdeslav von  Divišov erbaut. In 90-er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde die verstaatlichte Burg seinem Nachkommen Zdeněk  Šternberk zurückerstattet, der einen Teil der Burg als seinen Sitz nutzt. Der Rest ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

In der Station  Sázava erwartet Sie das ehemalige Kloster, umgebaut zur gotischen Burg. Der Legende nach stiftete es der Fürst Oldřich in 1032. In diesem Nationalkulturdenkmal können Sie Interieurs in verschiedenen architektonischen Stilen besichtigen.

Quelle: Czechtourism

Objekte:

SázavaSternbergSchloss Prassles

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